Das sind die 10 besten Museen in Berlin

Über 170 Museen sind in Berlin verstreut. Wer sich in den Möglichkeiten der Kunst und Kultur in Berlin einen Überblick verschaffen will, hat von der 207 Meter hohen Kuppel des Fernsehturms im Zentrum der Stadt einen grandiosen Ausblick auf einige der schönsten Exemplare, die sich zum Beispiel auf der Museumsinsel tummeln. Hier erfahrt ihr neben Tipps rund um Kunstausstellungen und Galerien in Berlin unsere Top 10 der besten Museen in Berlin!

 

Die Museumsinsel mit vielen Museen Berlins

Die Museumsinsel mit einigen spannenden Museen Berlins ist allein aufgrund ihrer Architektur einen Besuch wert. Die Insel, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, beheimatet unter anderem das Alte Museum, das Neue Museum, die Alte Nationalgalerie und das Pergamonmuseum mit dem berühmten Altar. Wenn ihr euch in Ruhe auf der Insel von der Antike bis zur Kunst des 20. Jahrhunderts durcharbeiten wollt, empfehlen wir euch die Berlin Welcome Card. Damit habt ihr nicht nur freien Eintritt in alle fünf Museen Berlins, sondern bekommt auch Rabatte auf Tickets zum Fernsehturm Berlins und anderen Wahrzeichen der Stadt. Gleichzeitig funktioniert eure Welcome Card als Ticket für den öffentlichen Verkehr. Finden wir echt dufte!

Spionage Museum

Ein Besuch im Spionage Museum Berlin ist für Einheimische wie auch Besucher*innen ein absolutes Muss! Schließlich war die geteilte Hauptstadt 40 Jahre lang ein heißes Pflaster für Spione im Kalten Krieg. Aber auch für Geschichtsmuffel, ja selbst für Museumsmuffel bringt die interaktive Ausstellung jede Menge Spaß! Im Geheimlabor und Laserlabyrinth dürfen sich die Kids als Mini-Spione ausprobieren und die Großen können sich dem Lügendetektor stellen – wenn sie sich trauen. Über die ausgestellten Gadgets geraten nicht nur Fans von 007 und Mission Impossible ins Staunen. Dadurch, dass auch echte Spione von ihrer Arbeit berichten, könnt ihr euer Bild des coolen Agenten mal einem Realitätscheck unterziehen. Direkt nebenan geht der Spaß beim Partner des Spionage Museums von Berlin weiter, denn nur eine Minute Fußweg entfernt wartet unser nächster Berlin-Tipp auf euch.

Deutschlandmuseum

Das 2023 eröffnete Deutschlandmuseum bereichert die Landschaft der Berliner Museen noch nicht so lange, begeistert aber große und kleine Besucher*innen mit einem innovativen Ausstellungskonzept, das alle Sinne anspricht. Lauft durch den Teutoburger Wald, lasst euch den scharfen Geruch von Schießpulver in die Nase steigen oder setzt euch auf’s Plumpsklo. Die Gestaltung der Räume, die 2000 Jahre deutsche Geschichte vom antiken Germanien bis zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006 erzählen, ist so immersiv wie unterhaltsam und überzeugt auch international: Das Deutschlandmuseum wurde 2023 als erstes deutsches Museum aus Berlin mit dem kalifornischen THEA Award ausgezeichnet; einem bedeutenden Preis der Unterhaltungsindustrie (auch bekannt als „Museums-Oscar”), der alljährlich besondere Leistungen in den Bereichen Freizeit und Museen würdigt. Insider-Tipp: Mit dem Kombiticket spart ihr 30 Prozent auf den Eintrittspreis ins Spionage Museum und ins Deutschlandmuseum.

Museum für Naturkunde

Eines der traditionsreichsten und immer noch beliebtesten Museen Berlins ist das Museum für Naturkunde. Nirgendwo sonst bekommt ihr einen so lebendigen Eindruck davon, wie es gewesen sein muss, als die Dinosaurier noch die Erde beherrschten. Das imposante Skelett des majestätischen Brachiosaurus thront im Lichthof über dem fleischfressenden Allosaurus und dem Stegosaurus und steht mit seinen 13,27 Metern Höhe im Guinnessbuch der Rekorde als größtes montiertes Dinosaurierskelett der Welt. Aber nicht nur Dino-Freunde kommen in diesem Museum Berlins auf ihre Kosten. Im Nebenraum der Saurierausstellung kuschelt ihr euch gemütlich auf eine riesige Liegefläche und begebt euch auf eine faszinierende Reise durch unser Universum. Neben den zahlreichen Präparaten, die mitunter schon über 200 Jahre alt sind, werden in diesem Museum Berlins auch regelmäßig einzigartige Funde ausgestellt wie die Bruchstücke eines Meteoriten, die Anfang 2024 auf die Erde fielen.

Deutsches Technikmuseum

„Technik, die begeistert!”

Der berühmte Werbeslogan eines deutschen Autoherstellers könnte auch das Motto dieses Museums in Berlin sein, denn hier sind nicht nur Auto-Fans und Eisenbahn-Begeisterte bestens aufgehoben. Neben Oldtimern, Loks, Flugzeugen und Schiffen könnt ihr auch etwas über das Bierbrauen, Süßigkeiten-Herstellung und Filmproduktion erfahren, wobei es dank Experimentierstationen und interaktiven Exponaten mit Kindern in Berlin nie langweilig wird. Das Deutsche Technikmuseum gehört nicht nur zu den spannendsten und abwechslungsreichsten Museen in Berlin, es ist auch supergünstig und familienfreundlich, denn alle Kinder unter 18 Jahren haben freien Eintritt. Dank seiner Größe von 26.500 Quadratmetern Ausstellungsfläche könnt ihr locker einen ganzen Tag hier verbringen.

DDR Museum

In diesem coolen Museum Berlins wird auf 1000 Quadratmetern der DDR-Charme vergangener Tage wieder lebendig. Dank des Nachbaus einer typischen Plattenbauwohnung mit ockerfarbener Mustertapete und Spanplatten-Schrankwänden aus dem VEB Möbelkombinat erlebt ihr hier Geschichte im wahrsten Sinne zum Anfassen. Natürlich darf auch der Trabi nicht fehlen. Im Fahrsimulator kurvt ihr mit der Rennpappe durch historische Kulissen. Die vielen interaktiven Exponate machen das Museum in Berlin zum idealen Besuchsziel für Familien. Neben den Themenbereichen „Leben im Plattenbau” und „Öffentliches Leben” geht es auch um den Bereich „Staat und Ideologie”, der sich unter anderem mit dem Mauerbau und Stasiaktivitäten beschäftigt.

Stasimuseum

Apropos Stasi: Wenn ihr euch noch intensiver mit dem berüchtigten Geheimdienst der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik beschäftigen wollt, ist das Stasimuseum ein MUSS. Das Museum befindet sich in Berlin auf dem ehemaligen Gelände der Zentrale des Ministeriums für Staatssicherheit und stellt eine Fülle an Informationen über dieses mächtige politische Instrument zur Überwachung der DDR-Bürger zur Verfügung. Am besten bringt ihr genug Zeit mit, um die ganze Geschichte von der Gründung bis hin zur Auflösung des Geheimdienstapparates zu verfolgen. Besonders eindrucksvoll ist das im Originalzustand erhaltene Büro von Erich Mielke, dem langjährigen und letzten Minister für Staatssicherheit der DDR. Sehr zu empfehlen ist in diesem Museum in Berlin eine geführte Tour, die die Methoden und Ausmaße der Bespitzelung anschaulich vermittelt.

Tränenpalast

Klein, aber fein ist der Tränenpalast am Bahnhof Friedrichstraße. In der Ausstellung der Berlin-Attraktionen könnt ihr am eigenen Leib erleben, welche Schikanen und Dramen sich bei der Ein- und Ausreise an der innerdeutschen Grenze abspielten. Nicht umsonst trägt die ehemalige Grenzübergangsstelle ihren Namen. Im Original erhaltene Grenzschleusen, die es zu passieren galt, Foto- und Filmdokumentationen und Originaltonaufnahmen von Zeitzeugen machen die teils beklemmende Atmosphäre der damaligen Zeit nachvollziehbar. Dickes Plus: Der Eintritt ist frei.

Jüdisches Museum

Noch bevor ihr das Jüdische Museum in Berlin überhaupt betretet, geratet ihr ins Staunen, denn die moderne Architektur von Daniel Libeskind trifft auf den barocken Altbau und bildet zusammen mit der W. Michael Blumenthal Akademie das Jüdische Museum. So wie äußerlich verschiedene architektonische Stile ein beeindruckendes Ensemble bilden, so treffen auch im Inneren der Gebäude Vergangenheit und Gegenwart aufeinander, um ein lebendiges Mosaik der jüdischen Kultur Berlins zu formen. Eine Mischung aus klassischer Ausstellung, Multimedia-Präsentationen und Kunstgalerie mitten in Berlin beleuchtet verschiedene Aspekte des Lebens, der Religion und Geschichte der Juden in Europa. Wenn es um den Holocaust geht, arbeitet die Architektur, die die Vielfalt und Komplexität der jüdischen Identität widerspiegelt, einmal mehr mit der Ausstellung Hand in Hand und wirkt auf die Besucher*innen auch durchaus bedrückend. Der Eintritt zur Dauerausstellung Jüdische Geschichte und Gegenwart in Deutschland ist kostenlos. Kostenlos ist auch der Eintritt zur ANOHA, der Kinderwelt des Jüdischen Museums Berlins. Am Eingang lädt ein riesiges Faultier kleine Besucher*innen ein, die Geschichte der Arche Noah auf spielerische Weise kennenzulernen.

Topographie des Terrors

Den Schrecken des nationalsozialistischen Terrors, der sich von Deutschland aus über ganz Europa ausbreitete, vermag man nicht in Worte zu fassen. Dank der Gedenkstätte Topographie des Terrors, die mit zu den besten Museen Berlins zählt, kann man ihn zumindest im Ansatz begreifen. Die Ausstellung befindet sich auf dem Gelände, auf dem damals die Gestapo und SS-Institutionen ihren Sitz hatten und dokumentiert deren Verbrechen auf einem Rundgang durch das Gelände. Wir empfehlen euch die Begehung mit einem Audioguide. Das Dokumentationszentrum ist – auch über die Grenzen Berlins hinaus – einer der wichtigsten Orte überhaupt und gehört als eines der Museen in Berlin mit über einer Million Besucher*innen pro Jahr zu den meistfrequentierten Ausstellungen Deutschlands. Der Eintritt ist frei.

Besuchen Sie den Turm

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