50 Jahre Berliner Fernsehturm

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50 Jahre Berliner Fernsehturm – zwischen Alltagsleben und Weltpolitik

Am 3. Oktober 2019 feierte der Berliner Fernsehturm sein 50-jähriges Jubiläum. Aus diesem Anlass entstand aufgrund der Initiative Offene Mitte Berlin die Ausstellung „50 Jahre Berliner Fernsehturm – zwischen Alltagsleben und Weltpolitik“. Zur Ausstellungseröffnung, die von Mitgliedern der Initiative Offene Mitte Berlin Matthias Grünzig (Konzeption und Texte) und Theresa Keilhacker (Organisation) in Kooperation mit dem Landesdenkmalamt Berlin realisiert wurde, sprachen Dr. Klaus Lederer, Senator für Kultur und Europa und der Landeskonservator von Berlin, Dr. Christoph Rauhut. Die Freiraum-Ausstellung war bis 31.10.2019 im Bereich südlich der Marienkirche zu sehen, dann auf der östlichen Seite des Fernsehturms bis 6.1.2020 und wird in mit einigen Tafeln auch nochmal in der Stadtwerkstatt, Karl-Liebknecht-Straße 11, 10178 Berlin, 1. Stock in den Arkaden, vom 24.2. bis 27.3.2020 gezeigt.

 1.Der Fernsehturm – Die Vorgeschichte

Der „Kalte Krieg der Bauten“

Der Bau des Berliner Fernsehturmes war eng mit den weltpolitischen Konflikten der sechziger Jahre verbunden. Damals hatte Berlin eine einzigartige politische Bedeutung: Die Stadt war zwischen den beiden großen Machtblöcken Warschauer Pakt und NATO geteilt, die Berliner Mauer bildete so etwas wie die Frontlinie zwischen dem Warschauer Pakt und der NATO. Folgerichtig lieferten sich beide Machtblöcke in Berlin eine erbitterte Konkurrenz. Ein Feld, auf dem dieser Kampf ausgetragen wurde, war die Architektur. In beiden Stadthälften wurden riesige Summen in spektakuläre Bauprojekte investiert, beide Stadtteile versuchten, sich durch möglichst aufsehenerregende Gebäude gegenseitig zu überbieten. Bekannte Beispiele sind das Hansaviertel und die Karl-Marx-Allee, das Springer-Hochhaus und die Leipziger Straße, der Mehringplatz und die Fischerinsel, die Gropiusstadt und Marzahn oder das ICC und der Palast der Republik. Dank dieser Bauprojekte avancierten beide Teile der Stadt zu einem einzigartigen Experimentierfeld für die Architektur und den Städtebau der Nachkriegsmoderne.

Das Duell der Türme

Der Konkurrenzkampf zwischen  Ost- und Westberlin wurde auch durch Fernsehturmprojekte ausgetragen. Spätestens seit der Eröffnung des Stuttgarter Fernsehturmes 1956 sorgten Fernsehtürme im Osten wie im Westen für Furore. Der Stuttgarter Fernsehturm wurde von Besuchern regelrecht gestürmt. Aber auch in der DDR weckten die ersten Fernsehtürme, die meist auf dem Land errichtet wurden und keine Aussichtsplattform besaßen, ein großes Besucherinteresse. Folgerichtig wurden in Ost- und Westberlin seit den fünfziger Jahren Fernsehtürme geplant.

Den Westberliner Fernsehturmprojekten war allerdings kein Erfolg beschieden. Diese Schwäche nutzte die DDR-Führung zu einem großen Coup: Sie beschloss am 14. Juli 1964, den Ostberliner Fernsehturm mitten im Berliner Zentrum zu bauen. Von diesem Standort war der Turm auch von Westberlin aus gut zu sehen, er führte dem Westberliner Senat seine Unfähigkeit täglich vor Augen.

 Im Brennpunkt der Weltpolitik

Der Ostberliner Fernsehturm sorgte im Osten wie im Westen für helle Aufregung: Einerseits war der Fernsehturm am neuen Standort von allen Teilen Westberlins aus gut sichtbar, er führte dem Westberliner Senat jeden Tag seine Unfähigkeit vor Augen. Noch brisanter war aber, dass der neue Turmstandort direkt in der Einflugschneise des Flughafens Tempelhof lag. Hier flogen die Flugzeuge teilweise tiefer als 300 Meter. Der Flugverkehr nach Tempelhof wurde durch den neuen Turm also empfindlich beeinträchtigt. Dies wog umso schwerer, weil der Flughafen Tempelhof eine große symbolische Bedeutung für Westberlin hatte: Er war der wichtigste Flughafen Westberlins und bildete gewissermaßen das „Tor zur Welt“ der eingemauerten Stadt. Zudem war er der Flughafen der wichtigsten Besatzungsmacht – der USA. Außerdem war der Flughafen Tempelhof eng mit der Luftbrücke 1948 / 1949 verbunden.

Folgerichtig protestierten die USA, Großbritannien und Frankreich im April 1965 gegen den Ostberliner Fernsehturm. Aufgrund der weltpolitischen Bedeutung des Projektes wurde der Protest nicht gegenüber der Regierung der DDR, sondern gegenüber der Regierung der Sowjetunion vorgetragen. Der Protest blieb allerdings erfolglos.

In westlichen Medien löste der neue Fernsehturm fast schon panikartige Reaktionen aus. In westlichen Zeitungen dominierte eine Mischung aus Wut, Entsetzen, aber auch einer gewissen Bewunderung.

Grenzenlose Möglichkeiten

Durch die Frontstellung des „Kalten Krieges“ gerieten der Ostberliner Fernsehturm und sein Umfeld in den Brennpunkt der weltpolitischen Aufmerksamkeit. Was hier geschah, wurde im Osten wie im Westen aufmerksam registriert. Diese Situation verlieh dem Fernsehturm-Gebiet eine Ausnahmestellung. Der Bereich avancierte zum „zentralen städtebaulichen Raum“ der DDR und zum Schaufenster des Ostblocks überhaupt. Diese Bedeutung sorgte für eine extreme Erwartungshaltung: An diesem Ort musste etwas Außergewöhnliches entstehen, wenn sich der Osten nicht blamieren wollte. Jeder Fehler, jeder Mangel wäre eine Blamage für die DDR und den gesamten Ostblock gewesen.

Folgerichtig wurde für die Gestaltung des Fernsehturmes und seines Umfeldes ein riesiger  Aufwand getrieben. Für dieses Ensemble wurden die besten Architekten und Städtebauer der DDR engagiert. Für den Bau standen nicht nur die besten Produkte der DDR, sondern auch Importe aus dem westlichen Ausland zur Verfügung. Der Nirosta-Stahl für die Fernsehturmkugel wurde aus Westdeutschland importiert, das Glas kam aus Belgien, die Klimaanlage und die Aufzüge wurden in Schweden eingekauft, die Wärmedämmung lieferten die Bayer-Werke in Leverkusen und die Flugsicherheitsleuchten produzierte Siemens. Für den Bau der Komplexe Rathausstraße und Karl-Liebknecht-Straße wurde sogar der damals hochmoderne Computer IBM 360/40 aus den USA importiert. Außerdem konnten die Planer vergleichbare Gebäude im westlichen Ausland studieren.

 Für die Planer eröffnete diese Situation eine einzigartige Chance: Sie konnten ohne fast ohne Beschränkungen eine Idealstadt der Moderne planen. Die Planer nutzten diese Chance für ein Ensemble, das wie ein Fanal des modernen Städtebaus wirkte. Rings um den Fernsehturm wurden Ideen verwirklicht, die für den Städtebau und die Architektur der Moderne wegweisend waren.

 

2.Die städtebauliche Planung

Die Utopien der Moderne

Der Fernsehturm war kein isoliertes Projekt. Vielmehr war er von Anfang an Teil eines größeren städtebaulichen Ensembles zwischen Alexanderplatz und Spree, das den Fernsehturm in eine attraktive Umgebung einbinden sollte. Die Planungen für dieses Ensemble begannen zeitgleich mit den Entwürfen zum Fernsehturm 1964. Für dieses Vorhaben wurde die Planerelite der DDR aufgeboten, beteiligt waren Architekten wie Gerhard Kosel, Hanns Hopp, Hermann Henselmann, Hans Schmidt, Josef Kaiser, Edmund Collein und andere.

Sie entwarfen ein Ensemble, das stark vom internationalen Zeitgeist der sechziger Jahre inspiriert war. Damals herrschte im Osten wie im Westen eine ungebrochene Fortschrittsbegeisterung. Europa erlebte ab 1950 einen beispiellosen Wirtschaftsboom, der breiten Bevölkerungsschichten zugutekam. Neue Technologien und umfangreiche Sozialprogramme ermöglichten eine bisher nie gekannte Steigerung des Wohlstandes. Für die Zukunft zeichnete sich eine Fortsetzung des Aufschwunges ab. Neue Entwicklungen, wie Computer, Roboter, die Raumfahrt und das industrielle Bauen,  versprachen einen grenzenlosen Fortschritt. Die Zukunft galt damals als ein verheißungsvolles Land, in dem nichts mehr unmöglich schien. Entsprechend optimistisch war der Zeitgeist: Innovativität, Experimentierfreude und Optimismus waren die Kennzeichen dieser Zeit.

Diese Zukunftsbegeisterung prägte auch die Stadtentwicklung. Die Planer träumten von hellen, sonnigen Siedlungen mit viel Grün und lichtdurchfluteten Wohnungen. Die Sehnsucht nach „Licht, Luft und Sonne“ war allgegenwärtig. Ebenso wichtig waren großzügige öffentliche Räume, die viel Platz für die unterschiedlichsten Aktivitäten bieten sollten. Großzügige Angebote der Kultur, Freizeitgestaltung, Bildung und Gastronomie sollten eine nie gekannte Lebensqualität ermöglichen. Neue Idealstädte wie Brasilia oder Chandigarh avancierten zu Inkunabeln einer besseren Zukunft.

Der Fernsehturm braucht ein Umfeld

Ein wichtiges Ziel der städtebaulichen Planung war eine möglichst eindrucksvolle Inszenierung des Fernsehturmes. Deshalb wurde rings um den Fernsehturm ein großer Freiraum aufgespannt, der eine attraktive Nahsicht des Turmes ermöglichte. Die Dimensionen des Freiraumes wurden sorgfältig auf die Größe des Turmes abgestimmt. Die Länge war so groß bemessen, dass der Fernsehturm in seiner ganzen Größe erfasst werden konnte. Zu Füßen des Fernsehturmes entstand eine expressive Umbauung, die ein spannungsvolles Gegengewicht zum Fernsehturm bildete. Eine axialsymmetrische Freiraumgestaltung unterstrich die exponierte Rolle des Turmes zusätzlich. Flankiert wurde der Freiraum von zwei symmetrisch angeordneten Gebäudescheiben, die dem Fernsehturm einen kraftvollen Rahmen gaben. Den westlichen Abschluss bildete der Palast der Republik, dessen Foyer einen eindrucksvollen Panoramablick auf das Ensemble mit dem Fernsehturm, der Marienkirche und dem Roten Rathaus gewährte. Durch diese Gestaltung gelang eine bildstarke Inszenierung des Fernsehturmes.

Multifunktionalität

Ein wichtiges Ziel der Planer war eine möglichst große Nutzungsvielfalt. In diesem Sinne wurden im Gebiet um den Fernsehturm eine bunte Mischung aus Wohnungen, Büros, Geschäften, Gaststätten, Kultureinrichtungen, Parks und sozialen Einrichtungen realisiert.

Diese Nutzungsvielfalt war auch eine Reaktion auf Fehler der Vergangenheit: Zwischen 1871 und 1914 erfuhr das Gebiet rings um die Marienkirche eine radikale Neustrukturierung. Das einstige Mischgebiet wurde durch Abrisse und Neubauten in eine monofunktionale Bürocity umgestaltet. Diese Umgestaltung, die dem Prinzip der Funktionstrennung folgte, sollte sich bald als Fehler erweisen: Die Trennung der Funktionen führte zu mehr Verkehr und langen Fahrtwegen zwischen der Wohnung und den Arbeitsplätzen.

Dieses Problem wurde in den sechziger Jahren erkannt. Der Schweizer Architekt und CIAM-Mitbegründer Hans Schmidt, der zwischen 1956 und 1969 in der DDR tätig war, analysierte die Veränderungen der Berliner Innenstadt. Als Konsequenz forderte er den Bau von Wohnungen, Einrichtungen der sozialen Infrastruktur und Parks  in der Innenstadt. Diese Forderung wurde schließlich auch umgesetzt.

Internationale Einflüsse

Ein weiteres Ziel des Fernsehturm-.Ensembles war die Präsentation von Modernität. Deshalb wurden hier verschiedene Ideen der Moderne in einer einzigartigen Dichte versammelt, die dieses Gebiet zu einem Themenpark des modernen Städtebaus und der modernen Architektur machen.

Der Fernsehturm greift die Raumfahrtbegeisterung auf, die in den sechziger Jahren im Osten und im Westen allgegenwärtig war. Die silbrige Kugel war eine Hommage an den ersten Satelliten Sputnik, der hyperbolische Turmschaft mit den Bullaugenfenstern erinnerte an eine Rakete. Die Raumfahrt stand damals symbolisch für die grenzenlosen Möglichkeiten des technologischen Fortschritts.

Bei der Fernsehturm-Fußbebauung kamen Betonfaltwerkkonstruktionen zur Anwendung, die durch die Schalenbauten von Candela und Nervi beeinflusst wurden.

Die Gebäudekomplexe an der Rathausstraße und Karl-Liebknecht-Straße wurden durch die Großwohneinheiten Le Corbusiers beeinflusst.

Die großzügige Anordnung der Baukörper wiederum folgt den Licht-Luft-Sonne – Idealen des modernen Städtebaus. Die Baukörper wurden so angeordnet, dass vor allem die Wohnungen reichlich Sonne erhielten. Ein Teil der Wohnungen gewährte zudem spektakuläre Aussichten auf die Stadt.

 

3.Der Fernsehturm

Der Fernsehturm wurde zwischen 1965 und 1969 errichtet. Das Ideenprojekt wurde von einem Team unter Leitung von Hermann Henselmann erarbeitet, die Ausführungsplanung besorgte ein Team unter Leitung von Fritz Dieter, Günter Franke und Werner Ahrendt. Die Architektur des Fernsehturms feierte die Raumfahrtästhetik, die damals im Osten wie im Westen en vogue war. Die Raumfahrt stand damals für die grenzenlosen Möglichkeiten neuer Technologien. Der kugelförmige Turmkopf nahm mit seiner silbrigen Außenhaut auf den ersten Satelliten „Sputnik 1“ Bezug. Der hyperbolische Schaft mit seinen Bullaugenfenstern erinnerte an eine Rakete. Durch diese Gestaltung wurde einer Fortschrittsbegeisterung gehuldigt, die damals im Osten wie im Westen den Zeitgeist bestimmte.

 

4.Die Fernsehturm-Umbauung

Die Fernsehturm-Umbauung wurde zwischen 1968 und 1972 nach Entwürfen von Walter Herzog und Rolf Heider errichtet. Der expressiv wirkende Gebäudekomplex dient der Inszenierung des Turmes, indem er einen bewussten Kontrast zum Fernsehturm herstellt. Während der Fernsehturm die Vertikale betont, dominieren bei der Fußbebauung die horizontalen Linien. Der statischen Wirkung des Turmschaftes setzt die Fußbebauung eine dynamische Komposition aus auf und abschwingenden, gefalteten Kragdächern entgegen. Im Gegensatz zur geschlossenen Form der Turmbasis wurde bei der Fußbebauung eine sehr offene, transparente Struktur verwirklicht. Neben der Eingangsfunktion, durch ein torartiges Gebäude mit „schwebenden Dächern“ verwirklicht, war dieser Gebäudekomplex ein zentraler Ort der Kultur und Gastronomie.

Großen Wert legten die Planer darauf, der Marienkirche respektvoll Referenz zu erweisen. Das wurde durch die Abwinkelung der westlichen Gebäudetrakte um 120° erreicht. Zudem steht die Fernsehturm-Umbauung in enger Beziehung zum Freiraum: Mit ihren großen Glasfronten bildet sie Räume, die den Freiraum um überdachte Nutzungsangebote ergänzen und sich gleichzeitig über eine große Freitreppe zum Freiraum hin öffnen.

In den sechziger und siebziger Jahren standen auch die Architekten und Bauingenieure der DDR im Kontext der internationalen Bautechnik- und Architekturentwicklung und begeisterten sich an den Schalen- und Faltenbauwerken z.B. Nervis und Candelas. Ulrich Müther, der in der DDR spektakuläre Hyparschalen-Bauwerke plante und realisierte, stellte seinen Spritzbeton-Maschinenpark für das Betonieren des Zickzackfaltwerkes der Dachkonstruktion zur Verfügung.

 

5.Die Freiraumgestaltung

Die Gestaltung des großen Freiraumes erfolgte zwischen 1969 und 1986 in zwei Etappen: Der östliche Bereich wurde zwischen 1969 und 1973 nach Entwürfen von Hubert Matthes und Dieter Bankert gestaltet. Die endgültige Gestaltung des westlichen Bereiches erfolgte zwischen 1984 und 1986 nach Entwürfen von Anton Stamatov und Helmut Viegas.

Die Planer konzipierten einen attraktiven öffentlichen Grünraum, der vielfältige Nutzungsmöglichkeiten bot.

 Ganz in diesem Sinne wurde der Freiraum in unterschiedliche Bereiche gegliedert: Im Zentrum entstand eine Mittelachse, die eindrucksvolle Panoramablicke auf den Fernsehturm, den Palast der Republik und den Dom bot. Die Wasserspiele, Rosenbeete, die durch Beetleuchten effektvoll illuminiert wurden, der ebenfalls beleuchtete Neptunbrunnen bildete eine eindrucksvolle Kulisse. Zahlreiche Stühle und Bänke luden zum Verweilen ein.

Beiderseits der Mittelachse entstanden Sondergärten mit Blütenstauden und Sträuchern, die ruhige Rückzugsbereiche bieten sollten. Liegewiesen luden zum Ausruhen und Picknicken ein. Die schattigen Bereiche westlich der Spandauer Straße boten an heißen Tagen Schutz.

Die Wasserspiele

Die Wasserspiele wurden nach einem Entwurf von Walter Herzog, G. Franek und W. Stockmann gestaltet, die Wasser- und Elektrotechnik wurde vom VEB ORSTA-Hydraulik produziert. Die Einweihung erfolgte am 29. April 1972. Die Kaskaden zählen zu den größten Anlagen dieser Art in Europa, sie verfügen über acht Wasserbecken mit einer Fläche von 1076 Quadratmeter. 560 Düsen und verschiedene Pumpen ermöglichen die unterschiedlichsten Wasserbilder. Zu jeder vollen Stunde wird ein fünfzehnminütiges Programm abgespielt. Besonders eindrucksvoll sind die Wasserspiele bei Dunkelheit, dann werden die Fontänen durch 296 Unterwasserscheinwerfer in farbiges Licht gehüllt

 Die Stühle

Die weißen Stahlstühle des Berliner Metallbildhauers Achim Kühn entwickelten sich schnell zum beliebtesten Ausstattungsgegenstand des Freiraumes. Die Stühle waren frei verstellbar, jeder konnte sich einen Stuhl nehmen und an seinen Lieblingsort stellen. Besonders beliebt waren die Plätze an den Wasserspielen. Viele Bürger und Bürgerinnen stellten sich ihren Stuhl an den Beckenrand und ließen die Beine im Wasser baumeln.

 

6.Die Rathauspassagen

Die Rathauspassagen wurden zwischen 1967 und 1972 nach Entwürfen eines Kollektivs unter Leitung von Heinz Graffunder errichtet. Ziel der Planer war ein multifunktionaler Gebäudekomplex, in dem die unterschiedlichen Nutzungen unter einem Dach angeordnet werden sollten. Diese Lösung wurde von den Konzepten Le Corbusiers für Großwohneinheiten inspiriert, die Planer haben während der Entwurfsarbeit auch das Corbusierhaus in Westberlin besucht. Diese Funktionsvielfalt sollte den Bewohnern kurze Wege zu den täglichen Besorgungen und damit mehr Freizeit gewähren.

Tatsächlich wurden in den Rathauspassagen 360 Wohnungen, Gaststätten, Geschäfte, Büros, Arztpraxen, Gemeinschaftsräume und ein Kindergarten verwirklicht. Diese Funktionen wurden übereinander angeordnet. In den unteren beiden geschossen entstanden, Geschäfte, Gaststätten und Büros, darüber wurden Arztpraxen, Gemeinschaftsräume und ein Kindergarten angeordnet. In den oberen Etagen wurden schließlich die Wohnungen untergebracht.

Kunst am Bau

Auch beim Thema „Kunst am Bau“ haben die Rathauspassagen neue Wege beschritten. Das Gebäude war neben dem Komplex Karl-Liebknecht-Straße der erste Neubau in der DDR, bei dessen Planung ein Künstlerkollektiv beteiligt wurde. Unter Leitung des Kunstwissenschaftlers Gerhard Stelzer wurden Künstler versammelt, die eine Synthese von Kunst und Architektur gewährleisten sollten. Sie schufen eine Vielzahl an Plastiken, Keramikarbeiten, Brunnen und Wandmalereien, die zum unverwechselbaren Erscheinungsbild des Gebäudes beitrugen.

 

7.Der Komplex Karl-Liebknecht-Straße

Der Gebäudekomplex an der Karl-Liebknecht-Straße wurde zwischen 1968 und 1973 errichtet. Die Planung übernahm ein Kollektiv unter Leitung von Wolfgang Radke und Manfred Zumpe. Eine wichtige Rolle bei der Planung spielte zudem Hans Peter Schmiedel. Der Komplex umfasste 725 Wohnungen, Geschäfte, Gaststätten, ein ungarisches und ein polnisches Kulturzentrum sowie eine Markthalle. Büros  und Künstlerateliers vervollständigten die Nutzungsmischung.

Auch dieses Gebäude wurde von der internationalen Architekturentwicklung beeinflusst. Manfred Zumpe und Hans Peter Schmiedel gehörten zu den führenden Hochhausexperten der DDR. Sie hatten Wohnhochhäuser in der ganzen Welt studiert und zu diesem Thema ein zweibändiges Standardwerk verfasst. Außerdem standen sie im Briefwechsel mit bedeutenden Architekten, wie z.B. Walter Gropius. Diese Erfahrungen flossen in die Planung des Komplexes Karl-Liebknecht-Straße ein.

Terrassen

Eine zentrale Rolle spielen die Terrassen auf den Gewerbegeschossen, die ursprünglich öffentlich zugänglich waren. Sie boten einen Zugang zu den höher gelegenen Geschäften und Büros. Vor allem aber gewährten sie als eine Art „Stadtbalkon“ reizvolle Aussichten auf das Rathausforum. Ein Teil dieser Terrassen sollte nach den ursprünglichen Plänen auch gastronomisch genutzt werden. Auf anderen Terrassen waren Grünanlagen, Sitzecken, Pflanzenbecken, Wasserbecken und Kinderspielplätze geplant.

Gaststätten und Geschäfte

Exklusive Geschäfte wie der Feinkostladen „Agrar spezial“, das Porzellangeschäft „Form und Dekor“ oder die Confiserie „Kompliment“ zeichneten sich durch eine hochwertige Ausstattung und ein ausgesuchtes Warenangebot aus. „Flagshipstores“ bekannter Firmen wie das Möbelhaus Zeulenroda, der Haushaltsgeräteladen „AKA electric“ oder das Geschäft der Rathenower Optischen Werke boten Produkte an, die anderswo Mangelware waren. In der Markthalle offerierten zahlreiche Kleinhändler eine bunte Palette an Waren.

Auch die Gaststätten offerierten Angebote, die es anderswo nicht gab. Im „Gastmahl des Meeres“ wurden erlesene Fischgerichte serviert, in den „Wernesgrüner Bierstuben“ wurde das beliebte aber seltene Wernesgrüner Bier gezapft. Legendär war zudem die „Fischbar“ unter dem „Gastmahl des Meeres“, die mit einem extravaganten, von Siegfried Hausdorf entworfenen Interieur aufwartete.

Kultur

Im Komplex Karl-Liebknecht-Straße waren mehrere Kulturinstitutionen untergebracht. Eine wichtige Kultureinrichtung in Ost-Berlin war das „Internationale Buch“. In der größten Buchhandlung der DDR wurden nicht nur Bücher verkauft, hier fanden auch Lesungen und Autogrammstunden mit prominenten Schriftstellern und Künstlern statt.

Für kulturelle Höhepunkte sorgten das Polnische Kultur- und Informationszentrum und das Haus der ungarischen Kultur. Beide Einrichtungen boten Filme, Konzerte, Ausstellungen und Lesungen. Schließlich waren im Komplex Karl-Liebknecht-Straße auch der Schriftstellerverband und der Verband Bildender Künstler der DDR untergebracht. Hier fanden regelmäßig Ausstellungen statt.

 

8.Die Marienkirche

Für die Marienkirche war der Bau des Fernsehturmes ein Glücksfall. Zwar galt die ab 1290 errichtete Kirche schon immer als wichtiges Baudenkmal. Gleichzeitig befand sie sich aber bis 1965 in einer unattraktiven Umgebung, die von Touristen gemieden wurde. Diese Lage änderte sich mit dem Bau des Fernsehturmes und des neuen Ensembles grundlegend. Die Marienkirche avancierte nun zum Bestandteil des zentralen Ensembles und  befand sich plötzlich in einer exponierten Lage. Sie wurde von Touristen frequentiert, die einen Fernsehturmbesuch mit einem Abstecher zur Marienkirche verbanden.

Die Gemeinde St. Nikolai-St.Marien, aber auch andere Vertreter der evangelischen Kirche, reagierten auf diese Veränderung mit Begeisterung. Sie sahen die Chance, ihre Religion einer viel breiteren Öffentlichkeit als bisher zugänglich zu machen.

„Mit Rathaus, Fernsehturm und Neptunbrunnen sowie den repräsentativen hochgeschossigen Wohnhäusern und ihren noch im Ausbau befindlichen Geschäftspassagen in der Rathausstraße und Karl-Liebknecht-Straße bildet die Marienkirche ein auch von ausländischen Besuchern voll Bewunderung anerkanntes Ensemble, in dem eine einzigartige Lösung gefunden wurde.“ Helmut Orphal, Pfarrer der Marienkirche, 1970

 Sanierungsarbeiten

Die zentrale Lage der Marienkirche hatte auch Einfluss auf ihren baulichen Zustand. Die Kirche wurde dank ihrer neuen Lage zur „zentralen Repräsentationskirche der Hauptstadt“. Folgerichtig waren sowohl die staatlichen wie auch die kirchlichen Behörden an einem möglichst guten Erhaltungszustand der Marienkirche interessiert. Deshalb erfolgte parallel zum Bau des Fernsehturmes von 1968 bis 1970 eine aufwendige Sanierung der Kirche. Die Kosten von rund 750.000 Mark wurden zu gleichen Teilen von staatlichen und kirchlichen Stellen getragen. Der Abschluss der Sanierung wurde mit einer großen Festwoche im Oktober 1970 begangen.

Aber auch nach 1970 gingen die Sanierungsarbeiten weiter. Beispielsweise wurden der barocke Altar und die Kanzel von Andreas Schlüter saniert.

Neue Elemente

Bei der Kirchensanierung von 1968 bis 1970 wurde die Marienkirche um neue Elemente ergänzt. Der Berliner Metallbildhauer Achim Kühn schuf ein neues, kupfergetriebenes Eingangsportal. Der Magdeburger Glaskünstler Reginald Richter, der auch die gläserne Blume im „Palast der Republik“ gestaltet hatte, schuf ein Fenster über dem Eingangsportal.

Veranstaltungen

Dank ihrer zentralen Lage fanden in der Marienkirche zahlreiche Veranstaltungen statt. Überregional bekannt wurden ökumenische Gottesdienste, auf denen prominente Prediger auftraten. In der Marienkirche predigten zum Beispiel der US-amerikanische Bürgerrechtler Ralph Abernathy, der Erzbischof von Canterbury, Donald Coggan, der Exarch des Moskauer Patriarchats der Russisch-orthodoxen Kirche für Berlin und Mitteleuropa, Metropolit Philaret oder der Generalsekretär des ökumenischen Rates der Kirchen, Philip Potter. Zu besonderen Anlässen, wie zu den XX. Weltfestspielen der Jugend und Studenten 1973, fanden spezielle Jugendgottesdienste statt. Großer Beliebtheit erfreuten sich die Orgelkonzerte. Und der Kunstdienst der evangelischen Kirche veranstaltete in der Marienkirche regelmäßig Kunstausstellungen.

 

9.Der Palast der Republik

Der Palast der Republik wurde zwischen 1973 und 1976 nach einem Entwurf eines Kollektivs unter Leitung von Heinz Graffunder errichtet. Der Palast der Republik war ein multifunktionales Gebäude, das eine Vielzahl an Gastronomie- und Kulturangeboten bot. Hier gab es mehrere Gaststätten. Cafe´s, einen großen multifunktionalen Saal mit 5000 Plätzen, ein Theater, Ausstellungsflächen, einen Jugendclub und ein Bowlingkeller. Dank dieser Nutzungen war der Palast der Republik ein Besuchermagnet, in dem ständig Leben herrschte.

Die Gestaltung des Palastes der Republik wurde durch seine städtebauliche Lage bestimmt. Das Gebäude bildete das Scharnier zwischen dem historischen Stadtraum Unter den Linden und dem modernen Stadtraum am Fernsehturm. Die Planer reagieren auf diese Lage mit einem großen öffentlichen Foyer, das sich sowohl zur Straße Unter den Linden als auch zum Freiraum am Fernsehturm öffnete. Von hier aus konnten die Besucher einen eindrucksvollen Panoramablick auf den Fernsehturm, die Marienkirche und das Rote Rathaus genießen.

Der Palast der Republik wurde 1990 wegen der Asbestbelastung geschlossen und von 2006 bis 2008 abgerissen. An seiner Stelle wird derzeit das Humboldtforum errichtet.

 

10.Das Palasthotel

Der Bau des Palasthotels stand im Zusammenhang mit dem Bau des Internationalen Congress-Centrums (ICC) in Westberlin. Westberlin verfügte damals nicht über genug Hotelbetten, um die Gäste dieses riesigen Kongresskomplexes unterzubringen. In dieser Chance sah die DDR-Führung die Chance für zusätzliche Deviseneinnahmen. Deshalb wurde zwischen 1976 und 1979 das Palasthotel errichtet, das ausschließlich westlichen Hotelgästen vorbehalten war.

Die Realisierung des Hotels wurde an die schwedische Firma SIAB übertragen, den Entwurf lieferte der Stockholmer Architekt Ferenc Kiss. Kiss entwarf ein Luxushotel mit 1000 Betten, das zahlreiche Annehmlichkeiten bot. Geboten wurden verschiedene Restaurants mit asiatischer, französischer und Berliner Küche, ein Wellnessbereich mit Schwimmhalle, Saunen, Solarien, Fitnessraum, Massage und Bowlingbahnen sowie verschiedene Konferenzräume mit modernster Technik. Das Palasthotel wurde am 6. Juni 1979, nur zwei Monate nach dem ICC, eröffnet. 2001 wurde das Palasthotel abgerissen und durch das DomAquaree ersetzt.

 

11.Das Nikolaiviertel

Das Nikolaiviertel wurde zwischen 1981 und 1987 nach einem Entwurf des Kollektivs Günter Stahn errichtet. Es umfasste 782 Wohnungen, Geschäfte, Gaststätten, Kultureinrichtungen und museale Einrichtungen im rekonstruierten Ephraim-Palais und der wiederaufgebauten Nikolaikirche.

Den Hintergrund des Projektes bildete wiederum die Konkurrenz mit Westberlin. In Westberlin wurde ab 1978 eine Internationale Bauausstellung (IBA) geplant, die ihren Schwerpunkt in der Innenstadt haben sollte. Zudem wurden in beiden Teilen der Stadt die Feiern zum 750-jährigen Jubiläum Berlins 1987 vorbereitet. Der Bau des Nikolaiviertels war eine Reaktion auf diese Herausforderungen.

Die Gestaltung des Nikolaiviertels spiegelte den gewandelten Zeitgeist der achtziger Jahre wider. Die Fortschrittsbegeisterung der Moderne hatte ihren Höhepunkt überschritten, stattdessen setzte eine größere Wertschätzung der Vergangenheit ein. Ganz in diesem Geist wurden im Nikolaiviertel die vorhandenen Altbauten saniert. Die Ruine der Nikolaikirche wurde mit großem Aufwand wieder aufgebaut. Zudem wurden verschwundene Gebäude, wie das Ephraimpalais und die Gaststätten „Zum Nussbaum“ rekonstruiert. Die Neubauten passen sich mit Schrägdächern, Gaupen und Arkaden an die Altbauten an. Das Ziel der Planer war es, rund um die Nikolaikirche ein Stück „Alt-Berlin“ wiedererstehen zu lassen.

Das Ephraim-Palais zwischen Ost und West

Ein besonderes Kapitel war der Wiederaufbau des Ephraim-Palais. Das Palais war 1938 abgerissen worden, dabei wurden einige Fassadenteile geborgen und eingelagert. Diese Fassadenteile befanden sich nach 1945 auf dem Territorium Westberlins. In der Nachkriegszeit wurden sowohl in Ost- wie in Westberlin Projekte für den Wiederaufbau des Ephraim-Palais entwickelt. Der Westberliner Senat plante 1975 den Wiederaufbau des Ephraim-Palais neben dem Berlin-Museum in der Lindenstraße, hier sollte die jüdische Abteilung des Berlin-Museums einziehen. Gleichzeitig wurde 1977 seitens des Ostberliner Magistrats der Wiederaufbau des Ephraim-Palais an seinem alten Standort am Mühlendamm geplant.

Die Entspannung der deutsch-deutschen Beziehungen und der Abschluss eines Kulturabkommens zwischen der DDR und der BRD 1981 führten allerdings zur Aufgabe des Westberliner Projektes. Stattdessen wurde 1982 die Rückführung der Fassadenteile nach Ostberlin beschlossen, dieser Beschluss wurde 1983 umgesetzt. Das wiederaufgebaute Ephraim-Palais mitsamt der historischen Fassadenteile konnte schließlich 1987 am Mühlendamm eingeweiht werden.

 

12.Das Marx-Engels-Denkmal

Das Marx-Engels-Denkmal erscheint auf den ersten Blick wie ein Monument der DDR-Staatsideologie. In Wirklichkeit aber war das Denkmal mit scharfen Konflikten zwischen der DDR-Führung und Künstlern verbunden. Denn die ursprünglichen Pläne von 1973 sahen eine monumentale Reliefwand mit den Porträts von Karl Marx und Friedrich Engels am Palast der Republik vor. Gegen dieses Konzept erhoben die beteiligten Künstler Protest, kein Künstler wollte diese Reliefwand gestalten. Die DDR-Führung lenkte schließlich ein  und gewährte den Künstlern die geforderte künstlerische Freiheit.

Das realisierte Konzept für das Marx-Engels-Denkmal wurde 1973/1974 von dem Bildhauer Ludwig Engelhardt entwickelt. Ihm ging es nicht um eine heroische Darstellung von Marx und Engels, sondern um die Umsetzung der marxistischen Geschichtsphilosophie. Er entwarf eine Denkmalanlage, die eine Art „sozialistische Heilsgeschichte“ erzählt. Den Auftakt bildet das ganz im Westen gelegene Marmorrelief von Werner Stötzer, das die Unterdrückung der Menschen in der Ausbeutergesellschaft darstellt. Östlich davon erheben sich die von Ludwig Engelhardt geschaffenen Bronzestatuen von Karl Marx und Friedrich Engels, die als die Ideengeber der sozialistischen Revolution galten. Beiderseits der Statuen wurden acht Edelstahlstelen angeordnet, die den Kampf der internationalen Arbeiterklasse für die Befreiung der Menschheit zum Thema haben. Die Gestaltung übernahmen Norbert Blum, Arno Fischer, Jürgen Frenkel, Hans Gutheil, Günter Köhler, Friedrich Nostitz und Peter Voigt. Den Abschluss der Denkmalanlage bildeten die beiden Bronzereliefs von Magret Middell, die östlich der Stahlstelen angeordnet wurden. Sie symbolisierten das befreite Leben in der sozialistischen Gesellschaft.

Dieses Konzept konnte Ludwig Engelhardt schließlich gegen den Widerstand führender SED-Funktionäre durchsetzen. Am April 1986 erfolgte die Einweihung des Denkmals. Dennoch hatte Engelhardts Eigensinn Folgen: Das Denkmal wurde fortan von der DDR-Medien weitgehend totgeschwiegen.

 

Impressum

Ausstellung „50 Jahre Fernsehturm – zwischen Alltagsleben und Weltpolitik“

-Veranstalter: Initiative Offene Mitte Berlin

-Konzeption und Texte: Matthias Grünzig

-Organisation: Theresa Keilhacker

-Ausstellungskuben: Michael Feith

Vielen Dank für die Unterstützung an die Berlinische Galerie, das Bundesarchiv, das Bundesarchiv, das Landesarchiv Berlin, das „Neue Deutschland“, die Stiftung Sächsischer Architekten Dresden, die Stiftung Stadtmuseum Berlin, die Wissenschaftlichen Sammlungen des Instituts für Raumbezogene Sozialforschung (IRS) Erkner und die Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte mbH (WBM)

Ein besonderer Dank gilt Rolf Heider für die tatkräftige Unterstützung der Ausstellung.